" 1779 wurde ich als erster Küstenbadeort entdeckt. Graf Gustav Friedrich Wilhelm Bentinck erkannte meine gute Lage und baute mich in den Jahren 1804 bis 1828 als Kurbad aus. Ich brauche keinen Deich, denn ich liege auf einem Geestrücken. Unter mir liegt eine Jod-Sole-Quelle. Sie speist das neue DanGastQuellbad.
Vom alten Kurhaus Dangast sehe ich auf den schnuckeligen Yachthafen. Die Segelyachten,
Motorboote, die letzten Fischerboote und das Passagierschiff MS
Etta von Dangast wirken malerisch. Für Künstler war ich schon immer ein
Anziehungspunkt. Ich bin für sie eine Quelle der Inspiration.
Die Kurverwaltung und der Kurverein veranstalten in den Sommermonaten das drei
Tage dauernde Dangaster Hafenfest. Die Meisterschaft im Schlickschlittenrennen
und das Dangast-Open
& Beach-Volleyball-Tunier werden hier ausgetragen.
Meine Sinnlichkeit wird angeregt durch die zweimal am Tag wiederkehrende Flut.
Sie umspült die hier erschaffenen Kunstwerke.
Es wird gesagt, ich sei etwas Besonderes. Die Post geht hier ab. Porschefahrer,
Motorradfahrer, Intellektuelle, Fahrradfahrer, Inlineskater fachsimpeln über
Politik, Kunst und spüren die Energie der früheren Zeit. Kinder begegnen sich.
Künstler und Musiker probieren sich hier aus."